Eintrag: rhodiniert
Rhodium ist ein chemisches Element, genauer gesagt ein Metall aus der Platingruppe. Von der Farbe her ist es eher silberfarben, enorm hell, bis hin zu einem Blaustich. Wird Schmuck rhodiniert, setzt man ihn einem galvanischen Badevorgang aus, mithilfe des elektrischen Stroms. Dadurch erhält das Schmuckstück einen hauchdünnen Überzug aus Rhodium. Man kann damit den Glanz von Schmuck steigern, wie bereits erwähnt aber auch seine Farbgebung verändern. Gerne wird dieses Verfahren bei Silberschmuck angewendet, da Silber bekannter Weise sehr gerne oxidiert, also anläuft. Durch den Rhodium Überzug kann dies vermieden werden. Der Härtegrad vom eher weichen Silber wird zudem verbessert, da Rhodium eine größere Festigkeit aufweist. Auch Weißgold wird oft rhodiniert. Hier ist das Hauptziel ein Schutz gegen Abrieb – Weißgold läuft nicht an – und damit wiederum eine verlängerte Haltbarkeit. Ebenfalls ist das Weißgold mit Rhodium Überzug etwas heller und farbschöner. Rhodium ist ein aus dem Lateinischen abgeleiteter Name und heißt übersetzt „rosa“, was aus seiner Farbe in einigen Verbindungen resultiert. Entdeckt wurde es bereits im Jahre 1803.